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Praxis für Logopädie und Physiotherapie
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Fachbegriffe

 

 

Lexikon Logopädie

Unter Spachentwicklungsstörungen (SES) versteht man eine nicht altersentsprechende Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten eines Kindes. Im Unterschied zu dem übergeordneten Begriff Sprachstörung ist bei einer SES das System Sprache betroffen. Die Symptome einer SES werden auf linguistischen Ebenen beschrieben, wobei hier mehrere betroffen sein können. Man unterscheidet im Wesentlichen phonetisch-phonologische Störungen (Dyslalie), dysgrammatische Störungen und Störungen auf der semantischen Ebene. Der Grad der Verzögerung kann in allen Bereichen gleich oder unterschiedlich sein. Teilweise wird die Störung jedoch weniger als eine Verzögerung, sondern mehr noch als eine qualitative Abweichung von einer zu erwartenden Entwicklung begriffen.

Unter einer Sprachentwicklungsverzögerung versteht man die zeitliche Verzögerung des Spracherwerbs bei einem Kleinkind.

Die Sprachentwicklungsbehinderung ist eine durch Hirnschädigung bedingte kindliche Spracherwerbsstörung in Kombination mit geistiger Körper- oder Lernbehinderung.

Eine Schluckstörung oder Dysphagie tritt auf, wenn eine der am Schluckakt beteiligten Strukturen in ihrer Funktion bzw. deren Zusammenwirken beeinträchtigt ist. Somit können alle Erkrankungen und Leiden im Bereich der Mundhöhle und ihrer Begrenzungen, des Rachens, der Speiseröhre und des Mageneingangs, daneben vor allem auch neurologische Probleme sowie psychische Störungen eine ursächlilche Rolle spielen.

Eine Aphasie ist eine erworbene Störung der Sprache aufgrund einer Schädigung in der dominanten, meist der linken Gehirnhälfte. Aphasien treten nach neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Gehirnblutung, Tumoren, entzündlichen Erkrankungen, Intoxikation) nach abgeschlossenem Spracherwerb auf. Sie verursachen Beeinträchtigungen in den einzelnen sprachlichen Modalitäten (Sprechen, Verstehen, Schreiben und Lesen) in unterschiedlichen Schweregraden.

Die Sprechapraxie ist die motorische Unfähigkeit, sinnvolle und zweckentsprechende Bewegungen auszuführen trotz erhaltener Funktionstüchtigkeit der Sprechwerkzeuge.

Dysarthrie (oder Dysarthropneumophonie) ist ein Sammelbegriff für verschiedene Störungen des Sprechens, die durch erworbene Schädigungen des Gehirns bzw. der Hirnnerven und der peripheren Gesichtsnerven verursacht werden. Es können dabei sowohl die Steuerung als auch die Ausführung der Sprechbewegungen eingeschränkt sein. Dadurch kann die Artikulation von Lauten verformt bis unverständlich verwaschen klingen. Bei der schwersten Störungsform, der Anarthrie, kann eine völlige Unfähigkeit bestehen, Sprechbewegungen auszuführen (Laute oder Wörter können dann nicht einmal mehr gehaucht werden). Gestört ist die motorische Innervation der Sprechmuskulatur. Die dabei betroffenen Funktionen sind die Artikulationsorgane (Lippen, Zunge, Kiefer, Gaumensegel), die Atmung und der Kehlkopf.

Dysphonie (Dysphonemie, Stimmstörung) ist eine Beeinträchtigung des stimmlichen Teils der Artikulation (auch Phonation genannt). Die Stimme klingt je nach Befund und Ausprägung heiser, rau, belegt oder behaucht. Die Stimme ist oftmals nicht mehr flexibel. Die Klangfarbe, die Tonhöhe und die Lautstärke können vom Betroffenen dann oft nur im verminderten Umfang variiert werden. Der Sprechende fühlt sich dann unwohl, verspürt ein Gefühl von Trockenheit oder ein Fremdkörper-/Kloßgefühl im Hals und räuspert sich oft zwanghaft. Dieser erhöhte Stimmdruck verstärkt die Stimmbeeinträchtigung. Die Maximalform ist eine Stimmlosikeit (Aphonie).

Stottern, auch Balbuties, ist eine Störung des Redeflusses, welche sich durch häufige Unterbrechungen des Sprechablaufs, durch Wiederholungen von Lauten oder Worten oder Blockierungen bemerkbar macht.

Poltern ist eine Störung des Redeflusses, für die eine unregelmäßige, zu schnelle Sprechgeschwindigkeit, Unflüssigkeiten, Silbenverschmelzungen und oft andere Symptome, wie Sprach- und Sprechfehler, phonologische Fehler und Aufmerksamkeitsprobleme charakteristisch sind. Poltern kann mit Stottersymptomen einhergehen.

Eine AVWS (Auditive Verarbeitungs- und/oder Wahrnehmungsstörung) wenn bei normalem Tonaudiogramm zentrale Prozesse des Hörens gestört sind. Zentrale Prozesse des Hörens ermöglichen u. a. Die vorbewusste und bewusste Analyse, Differenzierung und Identifikation von Zeit-, Frequenz- und Intensitätsveränderungen akustischer oder auditivsprachlicher Signale sowie Prozesse der binauralen Interaktion (z. B. Geräuschlokalisation, Lateralisation, Störgeräuschbefreiung, Summation) und der dichotischen Verarbeitung.

Eine myofunktionelle Störung (MFSt oder MFS) im Gesichtsbereich ist durch ein Muskelungleichgewicht vor allem der Zungen- und Lippenmuskulatur, aber auch weiterer Gesichtsmuskulatur gekennzeichnet. Typische Zeichen sind ein offener Mund, eine interdentale Zungenruhelage, ein offener Biss und ein nach vorne gerichtetes Schluckmuster . Oft kommt es auch zu einer Dyslalie, besonders der Zischlaute.

Fazialisparese (Gesichtsnervenlähmung)
Eine Schädigung des Fazialisnerven kann zum Ausfall der mimischen Muskulatur einer Gesichtshälfte und/oder der Beeinträchtigung des Geschmacks und der Speichelsekretion führen.

Die Lippen-Kiefer-Gaumen-Segelspalten bilden eine Gruppe von angeborenen Fehlbildungen. Ihnen ist gemeinsam, dass sich in der Embryonalentwicklung Teile der Mundpartie nicht regelrecht entwickeln. Es kann zu Störungen der Nahrungsaufnahme, der Artikulation und der Verständlichkeit, z. B. durch die Rhinophonia aperta (offenes Näseln) kommen.


Lexikon Physiotherapie

Physiologie ist die Wissenschaft und Lehre von den normalen Lebensvorgängen insbesondere von den physikalischen Funktionen des Organismus.

Die Physiotherapie ist die allgemeine Anregung oder gezielte Behandlung gestörter physiologischer Funktionen mit physikalischen naturgegebenen Mitteln z. B. Hydrotherapie, Thermotherapie, Massage, Elektrotherapie und Krankengymnastik.
Orthopädie ist das Fachgebiet der Medizin das sich mit der Entstehung, Verhütung und Behandlung angeborener oder erworbener Störungen und Anomalien in Form und Funkton des Stütz- und Bewegungsapparates befasst.

Chirurgie ist das medizinische Fachgebiet zur Erkennung und Behandlung von Erkrankungen, die ohne chirurgische Intervention zu gesundheitlichen Schäden oder zum Tod führen würden.

Neurologie ist das Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Erforschung. Diagnose und Behandlung der Erkrankungen des Nervensystems befasst.

Innere Medizin ist das Spezialgebiet der Humanmedizin, das sich mit Prävention, Diagnostik, konservativer Therapie und Rehabilitation der Krankheiten der Atmungsorgane, des Herz-, Kreislaufs- und des Verdauungssystems, der Nieren und ableitenden Harnwege, des Blutes und der blutbildenden Organe, des Stoffwechsels und der inneren Sekretion, der Infektionskrankheiten sowie z. T. auch mit den Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats befasst.

Quelle(n): Wikipedia

     
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